Schon seit langem plant der Zyniker in mir einfach mal über alltägliche Dinge zu schreiben. Einfach so. Man glaubt kaum, was man alles sieht, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht. Ob man will oder nicht. Da kann man sich eigentlich überhaupt nicht gegen wehren. Nun ergab es sich, dass ich wieder einmal etwas kommentieren musste und damit diese Rubrik meiner Homepage eröffne. In der Rubrik geht es um die Frage, ob sich die Welt dreht. Natürlich dreht sich die Welt, aber schauen Sie mal in die Köpfe Ihrer Mitmenschen. Bei manchen dreht sich die Welt doch irgendwie langsamer. Oder auch so schnell, dass man gar nicht weiß welche Meinung sie heute haben. Über die Richtung, läßt sich ebenfalls hervorragend streiten. Wer da nun recht hat... eigentlich spielt das auch keine Rolle.Zumindest nicht in der realen Welt. Kein Ort, den jeder Mitbürger kennt. Wenn Sie als Bürger dieses Landes noch nie über die Prüfung von Existenzberechtigungen auf diesem Planeten gegrübelt haben, dann sind Sie sicher noch nie Straßenbahn gefahren. Ist das legitim, wenn man als deutscher Bürger über sowas nachdenkt? Eigentlich nicht, aber wenn alle Weltbewohner Schweizer wären, würden die Schweizer auch mal überlegen - schon allein aus Platzmangel. Fahren Sie mal Straßenbahn. Nach einigen Wochen schwindet das Erstaunen und es legt sich ein weises Lächeln auf die Lippen. Schon bald schockt einen da nichts mehr. Haben Sie schonmal eine private Rentenversicherung in der Straßenbahn abgeschlossen? Ich auch nicht, aber das bedeutet nicht, dass es unmöglich wäre. Aber, um den Wahn dieser Welt zu entkommen, reicht es nicht, nur einfach die Türen zu schließen. Er schleicht sich durch die Ritzen des Hauses in die Wohnung. Meist sind diese Ritzen durch Kupfer abgedichtet, aber selbst das hilft nicht - denn Kupfer ist wahnleitend. Durch eine dieser kupfergeleiteten Wahnvorstellungen entstand diese Rubrik. Ich erhielt eine E-Mail. Wir alle wissen, was Gleichberechtigung ist. Gut, einige sind gleicher, als andere. Wer das ist, kommt auf die jeweilige Lobby an. Obwohl... Männer haben beim Thema Gleichberechtigung eigentlich per Definition keine Lobby. Schließlich gibt es in staatlichen Einrichtungen keine Quote, dass mindestens 50 Prozent der Stellen mit fähigen Mitarbeitern zu besetzen sind - unabhängig vom Geschlecht. Egal, immerhin wissen wir was es vom Prinzip sein sollte. Gönnen wir Alice Schwartzer ihren Erfolg und erheitern uns am ersten Beispiel des Wahns um die Gleichberechtigung: dem Rundbrief des ASG vom 22. Dezember 2004. Am 24. Dezember hab' ich eine neue Seite geschrieben und ganz vergessen, dass ich sie ja auch mal hochladen könnte. Naja, wüsche frohe Weihnachten gehabt zu haben und ruhe in Frieden! |